Lesen · Teil 4 · Variante 1

Meinungen zum autofreien Sonntag

Lesen Sie die Texte 20 bis 26. Ist die Person für einen autofreien Sonntag in der Innenstadt? Wählen Sie Ja oder Nein.

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15:00

Beispiel

Viele Menschen müssen sonntags arbeiten oder Angehörige besuchen. Eine allgemeine Sperre würde ihren Alltag unnötig erschweren. Auch Lieferdienste und Pflegedienste bräuchten zahlreiche Ausnahmen, die niemand leicht kontrollieren könnte. Ich halte freiwillige Angebote deshalb für besser als neue Verbote.
20Aylin
Ein ruhiger Tag würde zeigen, wie angenehm das Zentrum ohne ständigen Verkehr sein kann. Busse und Straßenbahnen sollten natürlich weiterfahren und häufiger kommen. Cafés und Vereine könnten die freien Flächen für kleine Aktionen nutzen. Wenn das gut organisiert wird, bin ich sofort dabei.
21Bernd
Meine Kundschaft kommt oft aus dem Umland und nimmt nach dem Einkauf größere Sachen mit. Wenn die Leute nicht in der Nähe parken können, kaufen sie wahrscheinlich in einem Einkaufszentrum außerhalb ein. Selbst ein verlorener Verkaufssonntag im Monat kann für einen kleinen Laden spürbar sein. Für kleine Geschäfte wäre das ein echtes Risiko.
22Clara
Niemand weiß genau, wie sich so ein Tag auswirkt. Gerade deshalb finde ich einen Versuch einmal im Monat sinnvoll. Danach könnte die Stadt messen, ob die Luft besser war und ob tatsächlich mehr Menschen ins Zentrum gekommen sind. Auch Geschäfte und Anwohner sollten anschließend nach ihren Erfahrungen gefragt werden. Auf dieser Grundlage ließe sich die Regel später anpassen.
23David
Ein Verbot löst das eigentliche Problem nicht. Solange Busse teuer sind und manche Stadtteile schlecht angebunden bleiben, können viele Leute gar nicht auf das Auto verzichten. Wer sonntags früh arbeitet, hat oft überhaupt keine passende Verbindung. Die Stadt sollte deshalb zuerst den öffentlichen Verkehr verbessern und danach über eine Sperre reden.
24Elena
Meine Kinder würden gern mit dem Fahrrad ins Zentrum fahren, aber im normalen Verkehr ist mir das zu gefährlich. An einem autofreien Sonntag könnten Familien den öffentlichen Raum anders erleben. Vielleicht merken dann auch skeptische Autofahrer, dass ein Besuch ohne Wagen funktionieren kann. Deshalb unterstütze ich den Vorschlag und würde gleich beim ersten Termin mitmachen.
25Farid
Für ältere Menschen und Personen mit einer Behinderung kann schon ein kurzer Weg sehr anstrengend sein. Natürlich könnte man Ausnahmen erlauben, aber dann wird die Regel kompliziert und kaum kontrollierbar. Ein zusätzlicher Fahrdienst würde wiederum Personal und Geld kosten. Ich glaube nicht, dass sich dieser Aufwand für einen einzigen Sonntag im Monat lohnt.
26Greta
Ich wohne außerhalb und brauche mein Auto bis zum Stadtrand. Wenn dort genügend Park-and-ride-Plätze frei sind und die Busse oft fahren, lasse ich den Wagen gern stehen. Wichtig wären gut sichtbare Informationen, damit Besucher nicht erst vor einer Sperre umkehren müssen. Ein solcher Sonntag wäre eine gute Gelegenheit, das auszuprobieren.

Das Ergebnis dieser einzelnen Übung ist keine Bestehensprognose und keine offizielle Bewertung.

Eigene GermanUp-Übungsinhalte. Kein offizielles Material des Goethe-Instituts. Sprach- und Audio-QA sind noch nicht abgeschlossen; diese Vorschau bleibt deshalb nicht indexierbar.