TELC B1 / Lesen

Leseverstehen Teil 1

Lesen Sie die Überschriften a–j und die Texte 1–5. Welche Überschrift passt zu welchem Text? Sie können jede Überschrift nur einmal verwenden.

Überschriften a–j / Texte 1–5

Überschriften a–j

Lesen Sie alle Überschriften.

  • aKleidertausch in der Stadtbibliothek: Bringen, tauschen, mitnehmen
  • b Befragung aus Bremen: Wer sitzt besonders oft am Computer?
  • cReiseführer für Radurlaub mit Zug: Tipps, Karten und Mietstationen
  • dFamilien sparen im Museum: Neues Ticket für Berlin startet im März
  • eUrlaubstrend: Im Osten verzichten Reisende öfter auf Kulturprogramme
  • fKultur im Urlaub: Wer mehr verdient, will häufiger Land und Leute kennenlernen
  • gNeuer Museumspass in Berlin: Rabatt für Erwachsene am Wochenende
  • hNeuer Secondhand-Laden eröffnet in der Stadt
  • iFerien im Ausland: Warum viele Deutsche jetzt lieber fliegen
  • jAm Arbeitsplatz: Wofür wird der Computer am meisten genutzt

Texte 1–5

Ordnen Sie jedem Text eine Überschrift zu.

1

Nicht alle Menschen nutzen den Computer gleich intensiv. Eine Befragung des Instituts für Medienalltag in Bremen zeigt: Besonders häufig sitzen jüngere Männer am PC, und viele von ihnen haben eine gute Schulbildung. Was machen sie dort? Sehr oft schreiben sie Texte, zum Beispiel für Schule oder Arbeit. Viele nutzen den Computer auch zur Entspannung und spielen. Daneben erledigen sie praktische Dinge: Sie ordnen ihre Ausgaben, bearbeiten Bilder oder erstellen Tabellen, etwa für Planung und Überblick.

2

Wer gern im Urlaub Rad fährt, braucht oft gute Planung: Welche Strecke passt? Wo gibt es Mieträder? Und was kann man unterwegs sehen? Für genau solche Fragen gibt es jetzt ein gedrucktes Heft, das sich an Reisende richtet, die Zug und Fahrrad kombinieren möchten. Die Empfehlung darin: mit dem Zug anreisen und das Fahrrad erst am Zielort ausleihen. In dem Heft stehen nicht nur Routentipps, sondern auch viele praktische Details: Informationen zu Distanzen, zur Art der Wege, dazu wo man Räder mietet, und Hinweise auf Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten. Zur Orientierung sind Landkarten dabei. Kaufen kann man das Heft für 5 Euro – entweder im Buchladen oder direkt am Schalter, wo man Fahrkarten bekommt.

3

Wer im neuen Jahr Platz im Kleiderschrank schaffen will, kann an einer Kleidertausch-Aktion teilnehmen. Die Stadtbibliothek organisiert am Samstag von 11 bis 15 Uhr einen Tausch-Tag: Man bringt gut erhaltene Kleidung mit und darf sich dafür andere Teile aussuchen. Pro Person sind bis zu fünf Stücke erlaubt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Eintritt kostet 2 Euro, die Einnahmen gehen an ein soziales Projekt in der Stadt.

4

Für Besucher von Museen in Berlin gibt es bald ein neues Angebot. Ab dem 1. März kann man das „Kultur-Familienticket“ kaufen. Damit dürfen ein oder zwei Erwachsene zusammen mit mindestens einem Kind in mehrere Museen günstiger hinein. Kinder gelten hier bis einschließlich 16 Jahre. Das Ticket ist einen Tag gültig und kann an den Kassen der teilnehmenden Museen gekauft werden.

5

Nicht alle Urlauber interessieren sich gleich stark für Kultur. Eine aktuelle Auswertung der Forschungsgruppe „Urlaub und Reisen“ zeigt: Je nach Lebensphase planen manche Menschen bewusst mehr Kulturprogramme, andere möchten im Urlaub eher abschalten und legen eine „Kulturpause“ ein. Die Studie nennt außerdem regionale Unterschiede: Reisende aus Ostdeutschland beschäftigen sich im Durchschnitt häufiger mit Kulturangeboten als Urlauber aus dem Westen. Insgesamt gilt auch hier ein klarer Zusammenhang: Mit höherem Einkommen und besserer Schulbildung wächst der Wunsch, im Urlaub Land und Leute kennenzulernen.