TELC B1 / Lesen

Überschriften zuordnen: Reparieren, teilen und wiederverwenden

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie danach die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift a–j am besten zu jedem Text passt.

Überschriften a–j / Texte 1–5

Überschriften a–j

Lesen Sie alle Überschriften.

  • aWerkzeug ausleihen statt neu kaufen
  • bKaputte Elektrogeräte gemeinsam reparieren
  • cMehrwegbecher werden in der ganzen Stadt angenommen
  • dBaumaterial bekommt ein zweites Leben
  • eLebensmittelreste kostenlos abholen
  • fNeue Geräte verbrauchen immer weniger Strom
  • gMüllabfuhr kommt nur noch einmal im Monat
  • hAlte Möbel dürfen auf der Straße stehen
  • iGeschäfte verzichten vollständig auf Verpackungen
  • jReparaturkurse werden kostenpflichtig

Texte 1–5

Ordnen Sie jedem Text eine Überschrift zu.

Für eine kleine Reparatur braucht man manchmal eine Bohrmaschine, eine Säge oder eine Leiter, benutzt sie danach aber monatelang nicht. In der neuen „Bibliothek der Dinge“ können registrierte Bewohner solche Gegenstände für wenige Tage mitnehmen. Die Ausleihe ist im Jahresbeitrag enthalten. Vor der ersten Nutzung erklären Mitarbeitende die wichtigsten Sicherheitsregeln.

Einmal pro Monat öffnet das Nachbarschaftshaus seine Werkstatt. Besucher bringen Toaster, Lampen oder Radios mit, die nicht mehr funktionieren. Freiwillige mit technischem Wissen suchen gemeinsam mit ihnen nach dem Fehler. Ersatzteile müssen bezahlt werden, die Unterstützung ist kostenlos. Eine erfolgreiche Reparatur kann nicht garantiert werden.

Bäckereien, Cafés und Kantinen nutzen seit Frühjahr dasselbe Pfandsystem. Ein Getränk kann in einem Mehrwegbecher gekauft und später bei jedem teilnehmenden Betrieb zurückgegeben werden. Eine Karte im Internet zeigt mehr als 120 Rückgabestellen. Die Becher werden zentral gereinigt und danach erneut verteilt.

Beim Abriss einer alten Schule wurden Türen, Holzbalken und gut erhaltene Ziegel vorsichtig ausgebaut. Eine gemeinnützige Firma prüft und lagert die Teile. Lokale Handwerksbetriebe können sie für neue Projekte erwerben. So landet weniger Material im Container, und gleichzeitig entstehen Ausbildungsplätze für junge Erwachsene.

Im öffentlichen Kühlschrank am Marktplatz legen Bäckereien am Abend übrig gebliebene Backwaren ab. Auch Privatpersonen dürfen ungeöffnete, noch haltbare Lebensmittel bringen. Jede Person kann passende Produkte kostenlos mitnehmen. Rohes Fleisch und selbst gekochte Speisen sind aus hygienischen Gründen nicht erlaubt.