Lesen · Teil 2 · Variante 1

Zwei Meldungen aus der Region

Lesen Sie die beiden Texte aus der Presse und die Aufgaben 7 bis 12 dazu. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Richtzeit: 20 Minuten6 MesspunkteRedaktionelle Vorschau
20:00

Text A

Bibliothek öffnet früher – zunächst ohne Personal

Die Stadtbibliothek West testet ab September ein neues Öffnungsmodell. Von Montag bis Freitag können Besucherinnen und Besucher das Erdgeschoss bereits ab 8 Uhr betreten, also zwei Stunden früher als bisher. Bibliothekspersonal ist allerdings weiterhin erst ab 10 Uhr anwesend. In den ersten beiden Stunden funktionieren Ausleihe und Rückgabe deshalb nur an Automaten. Der Lesesaal, die Arbeitsplätze und die aktuellen Tageszeitungen stehen trotzdem zur Verfügung. Wer einen Bibliotheksausweis beantragen, Gebühren bezahlen oder eine Beratung erhalten möchte, muss während der betreuten Zeiten kommen. Für den frühen Zugang wird der normale Bibliotheksausweis an der Eingangstür gescannt. Eine Sicherheitsfirma kontrolliert das Gebäude. Bei technischen Problemen kann man über eine Sprechanlage Hilfe anfordern. Jugendliche unter 16 Jahren dürfen das Gebäude vor 10 Uhr nur zusammen mit einer erwachsenen Person nutzen. Die Leiterin der Bibliothek erklärt, das Angebot richte sich vor allem an Berufstätige und Studierende, die vor der Arbeit oder einer Vorlesung in Ruhe lesen oder arbeiten möchten. Der Versuch läuft sechs Monate. Danach untersucht die Stadt nicht nur, wie viele Menschen das Angebot genutzt haben. Auch technische Probleme und die Meinungen der Besucher sollen eine Rolle spielen. Erst danach wird entschieden, ob die längeren Öffnungszeiten dauerhaft bleiben und auch in anderen Stadtteilen angeboten werden.

aus einer regionalen Tageszeitung
7In diesem Text geht es um …
8In den ersten beiden Stunden …
9Nach sechs Monaten …

Text B

Reparaturbus kommt in kleinere Gemeinden

Ab Oktober gibt es ein neues Angebot für Menschen, die kleine Elektrogeräte reparieren lassen möchten. Jeden Donnerstag fährt ein umgebauter Bus Gemeinden an, in denen es kein Reparaturcafé gibt. Dort prüfen ehrenamtliche Fachleute Toaster, Lampen, Radios und andere Haushaltsgeräte. Die Untersuchung und einfache Reparaturen sind kostenlos. Werden Ersatzteile benötigt, müssen die Besitzer sie selbst bezahlen. Große oder schwere Geräte wie Waschmaschinen können nicht angenommen werden, da im Bus dafür nicht genug Platz ist. Eine Anmeldung ist normalerweise nicht nötig. Damit möglichst viele Einwohner das Angebot nutzen können, wird pro Person nur ein Gerät geprüft. Wer etwas mitbringt, sollte auch die passenden Kabel und, wenn vorhanden, die Bedienungsanleitung dabeihaben. Während der Untersuchung können die Besitzer Fragen stellen. Mit dem Projekt möchte der Landkreis Elektromüll vermeiden und Menschen unterstützen, die weit vom nächsten Reparaturcafé entfernt wohnen. Dass jedes Gerät wieder funktioniert, kann das Team nicht versprechen. Ist eine Reparatur nicht möglich, erklären die Fachleute, wo das Gerät richtig entsorgt werden kann. Welche Orte der Bus besucht, gibt die Verwaltung zwei Wochen vorher im Gemeindeblatt und im Internet bekannt.

aus einem Gemeindeblatt
10In diesem Text geht es darum, dass ...
11Wer den Reparaturbus nutzen möchte, ...
12Der Landkreis will mit dem Reparaturbus erreichen, dass ...

Das Ergebnis dieser einzelnen Übung ist keine Bestehensprognose und keine offizielle Bewertung.

Eigene GermanUp-Übungsinhalte. Kein offizielles Material des Goethe-Instituts. Sprach- und Audio-QA sind noch nicht abgeschlossen; diese Vorschau bleibt deshalb nicht indexierbar.